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"Musik ist mein Leben" - Yam!
Bislang kannte die Welt ihn nur als Spike, den Ex-Lover von „Buffy“.
Aber seine wahre Liebe ist harter Rock´n´Roll. Yam! War exlusiv beim
ersten Germany-Gig….
Brütende Hitze, die Luft
ist zum Schneiden! Nur ein Ventilator sorgt für etwas Erfrischung im übervollen
MTC, einem kleinen Kellerclub im Kölner Studentenviertel, 200 Leute passen
hier nochmalerweise rein, heute drängeln sich 340, die meisten davon Mädchen.
Viele von ihnen haben erst kurz vorn dem Gig eines der begehrten Tickets
ergattern und teilweise 70 Euro dafür bezahlt – viermal so viel wie
normal. Warum bloß? Schließlich tritt an diesem 12. Juni eine völlig
unbekannte Newcomer-Band aus Amerika auf: Ghost of the Robot! Keine Plakate,
keine Promotion – nur die Ankündigung auf der bandeigenen Website und ein
kurzer Bericht in Yam! 25 („Hot News“). Trotzdem wissen alle, weshalb
sie hier sind: James Marsters (40). Als Vampir Spike in der TV Serie
„Buffy“ spielte sich der platinblonde Kalifornier sieben Jahre lang in
die Herzen von Millionen Fans und wurde weltweit zum Star. Doch als er mit
seinen vier Freunden Charlie DeMars (20), Kevin McPherson (18), Aaron Anders
(19) und Steven Sellers (33) die Bühne im MTC entert, wirkte er wie ein
ganz normaler Rocker, der gerade am Anfang seiner Karriere steht. Schüchtern
lächelt er ins Publikum, kann kaum fassen, dass sie alle seinetwegen
gekommen sind. Ein kurzes „Hallo! Schön, dass ihr gekommen seid. Wir sind
Ghost of the Robot und wollen euch unser Debütalbum Mad Brilliant
vorstellen!“ Dann legen sie los. Schon die erste Nummer „Liar“ ist ein
Kracher mit harten Gitarrengriffs und donnerndem Schlagzeug. Linkin Park lässt
grüßen. Die Masse grölt. Insgesamt zwölf Songs und 50 Minuten später
ist der Spaß vorbei. Der Auftakt zur komplett ausverkauften Europatour war
ein glatter Erfolg. James ist müde, aber happy: „Wahnsinn! Besser als
jeder Dreh! Musik ist mein Leben!“ Als sie gegen 23.30 Uhr den Club durch
den Hintereingang verlassen haben, wartet dort schon ein Van, der sie noch
in dieser Nacht nach Frankfurt bringt – zum nächsten Gig. Gegründet
wurden Ghost of the Robot durch einen Zufall. Charlie und Aaron spielten
schon in Sacramento zusammen in einer Band namens Soccer Hooligans. Dadurch
lernten sie Kevin kennen, der ebenfalls in Sacramento lebt. Als Charlie
seinen Stiefbruder Steven in Los Angeles besucht, traf er dessen Nachbarn
– James Marsters. Der war schnell begeistert von der Idee, in einer Band
zu spielen. Probehalber traten Charlie und James erst allein in einem Club
in Santa Monica auf. Die Reaktion des Publikums: Sensationell. So holten sie
Steven, Kevin und Aaron mit an Bord – und Ghost of the Robot waren
komplett!
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